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Duft und Erinnerung

Haben Sie das auch gerade gerochen?

 

Diesen herbstlichen Duft von Laub und frischer Erde?

 

Ich fühle mich bei diesem Duft wunderbar in meine Kindheit versetzt.

 

Haben sie auch einen Duft, der sie an ihre Kindheit erinnert? Vielleicht den Duft nach Minze oder Lavendel? Einen Duft, der Sie fröhlich stimmt oder aus irgendeinem Grund glücklich macht?

 

Wussten sie, dass uns Düfte immer sofort und unmittelbar mit unseren Erinnerungen verbinden? Und wir uns ganz automatisch so fühlen wie damals? Auch wenn es schon ewig lange her ist, der Geruchssinn trügt nie.

 

Ob wir einen bestimmten Duft mögen oder ablehnen, hängt von den Umständen ab, unter denen wir ihn zum ersten Mal gerochen haben:

War die Situation mit Freude, Glück, Liebe oder anderen schönen Gefühlen verbunden, dann transportiert der Duft auch weiterhin diese Gefühle.

 

Anders herum transportieren Düfte, die an unangenehme Gefühle gekoppelt waren, eben auch negativen Stimmungen.

Das, was wir riechen, bestimmt entscheidend unser aller Wohlgefühl und legt eine Spur zur eigenen Identität. Er ist wie ein Anker, der uns sanft nach Hause bringt.

 

Menschen mit Demenz brauchen genau solche Anker, um in der Flut des Vergessens nicht unterzugehen.

 

Ein Garten mit all seinen Düften, ist wie ein Hafen, in dem sie vor Anker gehen können. Er birgt unendliche viele Möglichkeiten, wie wir Menschen mit Demenz Lebensfreude und ein Stück Normalität schenken können.

 

Zum Weiterlesen:

Düfte und Erinnerung

der Geruchssinn

 

Foto aus eigenem Fundus


Der dritte Frühling

Gärten für Menschen mit Demenz

 

Ulrike Kreuer


Dipl.Ing.
 Gartenbau(FH)



Gartentherapeutin 
nach IGGT

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